Was ist überhaupt Frieden?

Frieden kann auf vielen Ebenen herrschen:

  • vom Individuum, der den inneren Frieden kennt,
  • hin zur Beziehungsebene zwischen Partnern, Eltern und ihren Kindern, zwischen Familie undFreunden
  • hin zu den Kindertagesstätten, den Schulen, den Betrieben,
  • hin zur Gemeinschaft,
  • hin zum Land in dem wir wohnen oder
  • hin zu den Nationen.

Nur, ihn zu erlangen, bedeutet einen bewussten Weg zu gehen. Es bedeutet, uns mit unseren Ängsten, unserem Misstrauen, unserem Neid und unserer Gier, unserer Arroganz, unserer Wut und unserer Trauer auseinander zu setzen.

Frieden bedeutet nicht, dass wir nie wieder wütend sein dürfen, oder nie wieder unsere Wut äussern dürfen. Frieden bedeutet auch nicht, dass wir uns verleugnen müssen. Frieden bedeutet auch nicht, dass wir uns aktiv ins soziale Leben investieren und somit alles ok wäre.

Ganz im Gegenteil, Frieden bedeutet:

  • Individuelles Bewusstsein : Wir lernen uns selbst kennen, wir akzeptieren unsere lichtvollen Seiten und unsere Schattenseiten.
  • Methodenkompetenz : ….dass wir bereit sind, neue Methoden der Konfliktbewältigung zu lernen, sowohl mit uns selbst als auch mit anderen,
  • dass wir (Vor-)Urteile, Bewertungen und übles Nachreden durch Informationen, Offenheit und Respekt ersetzen,
  • dass wir zwischen individuellen Themen und gruppendynamischen Prozessen unterscheiden, und uns dementsprechend zielgerichtet verhalten,
  • Integration und Inklusion : Wir setzen uns für die Integration von Immigranten ein. Wir setzen uns für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ein.
  • Ganzheitlichkeit: Wir erhalten die Artenvielfalt und nutzen die Ressourcen unseres Planeten respektvoll und nachhaltig, sorgen für unsere Gesundheit, bauen unsere Spiritualität aus, und nehmen unseren Platz in der Gesellschaft ein

Die Zeit ist reif, denn wir leben in einer Zeit,

  • wo die Bedeutung von Frieden in der Gesellschaft immer klarer wird,
  • wo Vetternwirtschaften durch klare Strukturen und loyalen Wettbewerb/kooperatives/
  • assoziatives Wirtschaften geklärt werden
  • wo immer mehr über die Auswirkungen von Manipulation bekannt und geschrieben wird
  • wo körperliche Gewalt bestraft wird
  • wo RSE (responsabilité sociale des entreprises), SIS (société d’impact sociétal) und weitere
  • « Formen » der Betriebsleitungen entstehen

Das sind Ansätze, die es gibt. Es fehlt der Ansatz der emotionalen, verbalen sowie existentiellen Gewaltfreiheit, … der holistische Gedanke, in dem wir verstehen und fühlen, daß alles – inklusive wir alle – miteinander verbunden ist. Wie können wir mit einer friedvollen Haltung in Beziehung treten? Wie geht das? Was müssen wir ablegen um dorthin zu gelangen? Was dürfen wir behalten? Was sollten wir ausbauen?

Was bedeutet der Weg hin zur Gewaltfreiheit, hin zur friedvollen Haltung?

Sobald wir von Gewalt sprechen, denken wir an körperliche Gewalt.

Nur besteht die Gewalt auch aus:
schmerzenden, verletzenden und demütigenden Wörtern,
verachtende, genervte, … Intonation der Sprache,
non-verbale Gesten wie z.B. Augen verdrehen, Faust zeigen, …
sowie aus emotionaler Gewalt, wie z.B. Manipulation, klein halten durch Erziehung und Machtstrukturen, Ignorieren und Liebesentzug, …

Es ist sehr schwer möglich ganz gewaltfrei zu handeln. Jedoch ist es möglich eine gewaltfreie Haltung einzunehmen. Dies bedeutet, dass es immer wieder vorkommen kann, dass wir jemanden verletzt haben, jedoch auf die Situation zurückkommen und eine Wiedergutmachung in die Wege leiten.

Es bedeutet auch, dass wir uns fortlaufend weiterentwickeln, um diesem Zustand der Gewaltfreiheit immer näher zu kommen.

Es erfordert Selbstbewusstheit, Selbstachtsamkeit, Selbstakzeptanz, Selbstvergebung, Demut sowie Mut. Ebenfalls erfordert es Assertivität, denn Gewaltfreiheit bedeutet auch, dass wir uns selbst gegenüber gewaltfrei sind und für uns sorgen.

TCDaL könnte die Lösung sein, denn TCDaL ist eine von vielen Initiativen um Ihnen, angepasst auf Ihre Bedürfnisse, Werkzeuge in Bezug auf Frieden, Gewaltfreiheit und Assertivität näher zu bringen.

TCDaL bedeutet « TransCooperationDevelopment and Learning » und ist eine alternative Weiterbildungsstruktur. Sie setzt sich für die Promotion des Friedens, der Gewaltfreiheit und des ganzheitlichen Wohlbefindens ein. TCDaL ist eine Start-Up von Anfang 2019.

Carine Kiefer, gelernte Anästhesiekrankenschwester, Sozialpädagogin, systemische Familienberaterin und Supervisorin, ist die Gründerin. Zur Hand gehen ihr eine eingestellte Arbeitskraft, mehrere Freiberufliche sowie Freiwillige, die die selben Werte der Gewaltfreiheit und des Friedens leben und sich dafür einsetzen.

Diese Werkzeuge sind:
• Weiterbildungen,
• Supervisionen,
• pragmatische Workshops, • Trainingslagern,

• Familienaufstellungen.
Weitere Angebote sind in Ausarbeitung und werden zeitgemäß publiziert.

Sind Sie interessiert an einem maßgeschneiderten Angebot?
Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung unter der Telefonnummer 00352 88 92 93 oder unter der Mail-Adresse carine.kiefer@tdcal.lu

Carine Kiefer

Spezialisierte Erzieherin in psycho-erzieherischer Begleitung
(vorm. Sozialpädagogin/éducatrice graduée)

***

Systemische Familienbegleiterin

Trauerbegleiterin

Anästhesiepflegerin

 

Meine Leidenschaft für das menschliche Wesen entwickelte sich im Laufe der Zeit zunehmend. Die Funktionsweise des menschlichen Körpers, die Verhaltensweise und die Psyche, der unterschiedliche Erwerb von sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Werten und Ressourcen sowie die Suche nach dem Lebenssinn machen aus uns allen einzigartige Persönlichkeiten. Meine Fragen wurden mit der Zeit immer zahlreicher. Wie ist der Zusammenhang der erlebten und verspürten Erfahrungen in diesen verschiedenen Bereichen zu verstehen? Wie kann ein Einzelner auf seinem Weg unterstützt werden und dabei seine Entscheidungen selbstständig treffen und so seinen Lebensweg bestimmen.

Die Wiedergabe einer Lebensgeschichte, das Aufzeigen der Verbindungen zwischen mehreren Generationen, die Suche nach Hilfsmitteln und Fähigkeiten, der Aufbau eines sozialen Netzwerks, das Erlernen der Fähigkeit, Gefühle, Bedürfnisse und Werte zu begreifen und zu erkennen sowie die Pädagogik der Autonomie und die praxisbezogene Erziehung zur Freiheit … erscheinen mir unter anderen die wichtigsten Werkzeuge, die unser Seelenleben ins Bewusstsein zu heben helfen.

Die Synthese dieser Erfahrungen und Erkenntnisse ermöglichte es mir, meine sozialen Kompetenzen und mein persönliches Know-how weiterzuentwickeln, um Menschen auf ihrer Suche nach Sinn und Verständnis begleiten zu können.

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